Promotionsvorhaben
"Subjektive Dialektgrenzen im alemannischen Dreiländereck" In dem empirischen Forschungsprojekt geht es darum, den
Geltungsbereich von Ortsdialekten aus der Sicht der Dialektsprecher
selbst zu untersuchen. Ziel dabei ist es, ein besseres Verständnis für
die Bedeutung von Dialekt für die regionale Identitätsbildung zu
erhalten und somit Erklärungshinweise für Variation und Veränderungen
im Sprachgebrauch zu liefern. Das Untersuchungsgebiet umfasst 37 Orte
im alemannischen Sprachraum, in denen jeweils sechs Informanten aus
verschiedenen Alters- und Berufsgruppen und unterschiedlichen
Geschlechts befragt werden. Als Datengrundlage für die Untersuchung
dienen von den Informanten gezeichnete Karten, sog. „mental maps“,
sowie fragebuchbasierte Einschätzungen der Probanden zu ihrer eigenen
Mundart und angrenzenden Dialektgebieten, die durch metasprachliche
Äußerungen aus dem anschließenden freien Gespräch ergänzt werden
können.
SUBJECTIVE DIALECT BORDERS IN SOUTHWEST GERMANY – The empirical
research project deals with the analysis of the geographical scope of
local dialects from the view of “average” speakers. The major goal of
the project is to gain a better understanding of the meaning of
language for the shaping of regional identity and thus to provide an
explanation approach for variation and change in language use.
The area of investigation is comprised of 37 villages/cities in the
Alemannic speech area, in each of which six informants of different
ages, sex and professions are interviewed. The data base for the
analysis consists of so-called “mental maps”, i.e. maps which are drawn
by the informants themselves, as well as questionnaire-based
evaluations made by the informants of their own dialects and the
surrounding speech areas. These data are supplemented by metalinguistic
comments taken from the following discussion.
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