Science Days Archiv

2012

Die bunte Welt der Sprache

Sprache hat viele Facetten und ist, wenn man ganz genau hinhört, so vielfältig wie die Farben eines Regenbogens: Jeder Mensch spricht eine Sprache und gehört damit automatisch zu unterschiedlichen Sprechergemeinschaften. Es sind nicht nur Nationalitäten, die Sprachgemeinschaften schaffen, sondern zum Beispiel auch das Alter, der Wohnort oder die Hobbys der Sprecher. Fußballfans benutzen Wörter wie "Derby" oder "Libero", Jugendliche sagen z.B. "zukloppen" oder "rumgammeln". Was sich für den einen befremdlich anhört, ist für den anderen ganz normal.

Entdeckt mit uns die Besonderheiten bekannter und unbekannter Sprechweisen und lernt dabei eure eigene Sprache besser kennen!

 

Unser Stand mit Mitarbeitern


Und hier unsere Themen bei den Science Days 2012:


Phonetik

Die Phonetik beschäftigt sich damit, wie wir als Menschen sprechen und Sprache verstehen können. Wie entstehen Sprachlaute? Wie muss ich meine Sprechwerkzeuge bewegen, um bestimmte Laute hervorzubringen? Wie kommen diese Laute beim Hörer an? Wie können Laute visuell dargestellt werden, sodass sie von WissenschaftlerInnen einfacher untersucht werden können? Zur Beantwortung dieser Fragen haben wir einige interaktive Präsentationen für euch vorbereitet – zum Anschauen, Anhören und Mitmachen!

Sprache und Fußball

Sprache spielt im Fußball eine sehr wichtige Rolle. Ganz deutlich wird das zum Beispiel bei den Fan-Gesängen im Stadion, die entweder dazu benutzt werden, die eigene Mannschaft anzufeuern (kämpfen, Schalke, kämpfen) oder dazu dienen, den Gegner zu schmähen (und ihr wollt Inter Mailand sein). Auch die Frage, wieso die Vereine so heißen, wie sie heißen, ist ein sprachlich interessantes Thema. Was bedeutet das 04 in Schalke 04, warum nennen sich Vereine in Nordrhein-Westfalen Borussia Dortmund oderBorussia Mönchengladbach (Borussia ist der lateinische Name für Preußen, das auch in Preußen Münster vorkommt), was bedeutetHertha in Hertha BSC Berlin oder Jahn in SSV Jahn Regensburg? Diese Bezeichnungen sagen viel über die Geschichte der jeweiligen Vereine aus. Und schließlich kann man über einen Satz wie Auf Traumvorlage von Holtby spitzelte Farfan das Spielgerät in die Maschen […] (Kicker ONLINE vom 18.12.2009) sehr lange nachdenken. Warum steht da Traumvorlage und nicht einfach Paß, warumspitzelte und nicht einfach schoß, warum Spielgerät und nicht einfach Ball, warum Maschen und nicht einfach Tor?

Kognitive Linguistik

Wie funktioniert Sprache „im Kopf“ und wie lesen wir eigentlich einen Text? Das will die Psycholinguistik oder Kognitive Linguistik herausfinden. Wir zeigen euch zwei überraschende Effekte, die ihr selbst am Stand erfahren könnt. Beim McGurk-Effekt geht es um das Verstehen von sprachlichen Lauten und beim Stroop-Effekt um das Lesen von Wörtern. In einer animierten Präsentation zu Blickbewegungsstudien werdet ihr außerdem herausfinden, ob wir Texte wirklich nur von links nach rechts lesen oder eher kreuz und quer.

Sprachvariation

Um die deutsche Sprache in ihrer Vielfalt besser beschreiben und verstehen zu können, ist es notwendig, die sprachliche Variation sowohl aus historischer Perspektive als auch im Hinblick auf ihre räumliche Verteilung und soziale Einbettung zu untersuchen. Daher versucht man in der Dialektologie und in der Soziolinguistik zum Beispiel, Antworten auf folgende Fragen zu finden: „Was sind Dialekte, und wie unterscheiden sie sich voneinander? Woher stammt eigentlich Hochdeutsch? Sprechen junge Menschen anders als ältere, Männer anders als Frauen? Gibt es wirklich ‚bessere’ und ‚schlechtere’ Sprechweisen?“

Jugendsprache

Die Sprache von Jugendlichen  wird entweder  als vulgär  abgetan oder als immer in allem kreativ hochgelobt. Wie reden Jugendliche wirklich in verschiedenen Situationen ihres Alltags? Was bedeutet es, wenn sie  sich  des Kiezdeutschen bedienen  („ey, gehst du  Aldi?“) oder  beim Schreiben von SMS die Orthografie außer Kraft setzen?

Computerlinguistik

Sprechende Roboter und andere Maschinen sind seit der Erfindung des Computers ein bisher unerfüllter Menschheitstraum. Anders als bei anderen großen Science-Fiction-Technologien verbietet allerdings kein Naturgesetz die Existenz sprechender Maschinen. Warum es dennoch bisher nicht gelungen ist Computern das Sprechen beizubringen und wie gut sie heute mit Sprache umgehen, könnt ihr an unserem Stand selbst herausfinden.

 


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2010

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2009

Phonetik

Die Phonetik beschäftigt sich mit der lautlichen Seite der Sprache. Es wird untersucht, wie Laute produziert werden (Artikulation), wie sie als akustisches Schallereignis übertragen werden (Akustik) und wie sie beim Hören wahrgenommen und verarbeitet werden (Perzeption).

An unserem Stand haben wir Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit gegeben, die verschiedenen Bereiche der Phonetik in kleinen Aufgaben und Spielen kennen zu lernen.

 Science Days Phonetik

Materialien zur Phonetik:

Arbeitsblatt zur Lautbildung

Software für phonetische Analysen: http://www.praat.org/

(unter: 'Procucts and Shop', 'Launch Demo Section')

Dialektologie
 
Um die deutsche Sprache in ihrer Vielfalt besser beschreiben und verstehen zu können, ist es notwendig, die sprachliche Variation im Raum genauer zu untersuchen. Dabei versucht die Dialektologie zum Beispiel, Antworten auf folgende Fragen zu finden:
"Was sind Dialekte? Wo liegen die Unterschiede zwischen den verschiednenen Dialekten? Sind die Dialekte vom Aussterben bedroht? Gibt es Situationen, in denen besonders häufig Dialekt gesprochen wird?"

Diese Materialien haben wir unter anderem verwendet, um den Schülerinnen und Schülern einen Zugang zum Thema "Dialekte des Deutschen" zu ermöglichen:

Dialekt-Quiz: Quiz A und Lösungsblatt A

Karte zur Gliederung des slemannischen Sprachraums:

Alemannischer Sprachraum

Quelle: "Schrambke, Renate (2001): Die Gliederung des alemannischen Sprachraums. In: Alemannisch dunkt üs guet. Muettersproch-Gsellschaft Heft III/2001, S. 5-15.



2007

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